So fing es an

Historie

Kurfürstenbad bleibt! – So fing es an

Axel Bergfeld, Elisabeth Schliebitz, Wolf Kuster
Axel Bergfeld, Elisabeth Schliebitz, Wolf Kuster bei der ersten Aktion vor dem Kurfürstenbad

Der Bonner Stadtrat beschloss am 22.9.2016 mit den Stimmen der Ratskoalition mehrheitlich, das Bad Godesberger Kurfürstenbad nach der Sommersaison nicht wieder in Betrieb zu nehmen und das städtische Grundstück zu vermarkten.

Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“

Elisabeth Schliebitz, Wolf Kuster und Axel Bergfeld riefen die Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ins Leben, der sich sehr schnell rund 1.000 Godesberger aktiv anschlossen und in drei Wochen 13.000 Unterschriften sammelten. Noch vor Weihnachten 2016 konnte die Bürgerinitiative Kurfürstenbad bleibt! der Stadt Bonn 13.000 Unterschriften übergeben. 

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Elisabeth Schliebitz überreicht Sportdezernent Schumacher 13.000 Unterschriften

Mit 10.549 gültigen Stimmen war der Ratsbeschluss vom 22.9.2016 rechtsgültig angefochten, das einzige Hallenbad im Bad Godesberger Stadtbezirk mit mehr als 70.000 Einwohnern für immer zu schließen. Ein zentraler Teil der Identität des südlichsten Bonner Stadtteils geht damit verloren. Das natürliche und historische Potential Bad Godesbergs als traditionsreicher Badeort mit eigener auf Privatinitiative anerkannter Heilquelle wird mit dem beabsichtigten Abriss des Bades missachtet. Nach der Schließung des Bürgeramtes in der Kurfürstenallee sind das AUS und der ABRISS des Kurfürstenbades eine fatale Verschlechterung der Lebensqualität und ein falsches Signal für den Gesundheitsstandort Bad Godesberg. 

Das Schulschwimmen und die aktive Freizeitgestaltung aller Generationen in Bad Godesberg werden durch die Schließung des Kurfürstenbades verhindert. Das Zentrum Bad Godesbergs und dessen Einzelhandel würden nachhaltig geschwächt.

Aus“Kurfürstenbad bleibt!“ für den Bürgerentscheid wurde „JA! zum Kurfürstenbad“ – damit Sie wissen, wo Sie Ihr Kreuz machen dürfen!

Wir sind der Auffassung, dass die Stadt Bonn ihren Bürgern und Bürgerinnen gegenüber eine gesellschaftliche Verpflichtung hat, ein Stadtteilbad wie das Kurfürstenbad zu unterhalten und Schul- und Seniorenschwimmen zu ermöglichen.

Während wir uns mit der Finanzierung von Schwimmbädern intensiv auseinandergesetzt haben, fanden wir bundesweit 400 erfolgreich betriebene Bürgerbäder. Eines unserer Ziele ist die Betreibung des Kurfürstenbad als Bürgerbad.